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Rigoletto • Aalto Theater • Foto: Matthias Jung
Rigoletto • Foto: Matthias Jung
Philharmonie Essen • Foto: Volker Wiciok
Tanzhommage an Queen • Foto: Hans Gerritsen
Parsifal • Foto: Matthias Jung
Parsifal • Foto: Matthias Jung
Angst und Schrecken in Mykene • Foto: Nils Heck
Angst und Schrecken in Mykene • Foto: Nils Heck
Cinderella • Foto: Hans Gerritsen
Cinderella • Foto: Hans Gerritsen
Carmen • Foto: Bettina Stöß
Carmen • Foto: Bettina Stöß
Rigoletto • Aalto Theater • Foto: Matthias Jung
Rigoletto • Foto: Matthias Jung
Philharmonie Essen • Foto: Volker Wiciok
Tanzhommage an Queen • Foto: Hans Gerritsen
Parsifal • Foto: Matthias Jung
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Angst und Schrecken in Mykene • Foto: Nils Heck
Angst und Schrecken in Mykene • Foto: Nils Heck
Cinderella • Foto: Hans Gerritsen
Cinderella • Foto: Hans Gerritsen
Carmen • Foto: Bettina Stöß
Carmen • Foto: Bettina Stöß

Sinfoniekonzert XII

Philharmonie Essen

Stürmischer Jazz und symphonische Brillanz

von Dierk Schapals (kulturbummler)

17.07.2026

Sinfoniekonzert XII Bild Sinfoniekonzert XII Bild Sinfoniekonzert XII Bild Sinfoniekonzert XII Bild Sinfoniekonzert XII Bild Sinfoniekonzert XII Bild

Das 12. Philharmonische Konzert der Essener Philharmoniker in der Philharmonie Essen markierte den glanzvollen Schlusspunkt der Spielzeit.

Unter der Leitung von Jörg Achim Keller präsentierte das Orchester ein Programm, das Klassik und Jazz kunstvoll verschmolz. Als Solist stand der schwedische Posaunist Nils Landgren im Rampenlicht, dem das Haus ein Künstlerporträt widmete und dessen 70. Geburtstag gefeiert wurde.

Gemeinsam mit seiner Band – Joel Lyssarides am Klavier, Lars Danielsson am Bass und Robert Mehmet Ikiz am Schlagzeug – sowie der schwedischen Sängerin und Pianistin Ida Sand (Gesang und Klavier) und den Essener Philharmonikern entfaltete Landgren eine faszinierende Klangwelt. Das Programm bot persönliche Lieblingsstücke, die für Band und großes Orchester arrangiert wurden.

Landgrens lyrische Phrasierungen auf der Posaune sowie sein Gesang und die stimmliche wie pianistische Unterstützung von Ida Sand verschmolzen meisterhaft mit dem wandlungsfähigen Orchesterklang.

Die Musiker bewiesen unter Kellers erfahrener Stabführung eine bemerkenswerte Stilsicherheit im Umgang mit den jazzinspirierten Arrangements. Nach der Pause widmete sich das Orchester weiteren Facetten dieses Crossovers und stellte seine instrumentale Flexibilität unter Beweis. Jörg Achim Keller balancierte die vielschichtigen Partituren feinfühlig aus und führte den Klangkörper zu dynamischen Höhepunkten, welche die Akustik des Saales voll zur Geltung brachten.

Das Publikum feierte die Solisten, die Begleitband und das Orchester am Ende des Abends mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus für ein packendes Saisonfinale.