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Don Giovanni • Aalto Theater • Foto: Björn Hickmann
Rigoletto • Foto: Matthias Jung
Philharmonie Essen • Foto: Volker Wiciok
Tanzhommage an Queen • Foto: Hans Gerritsen
The Lottery • Foto: Max Borchardt
Relations (Forgotten Land) • Foto: Bettina Stöß
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Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra

Philharmonie Essen

Amerikanische Klangmagie eröffnet die neue Saison

von Dierk Schapals (kulturbummler)

08.09.2026

Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild Festliche Saisoneröffnung Pittsburgh Symphony Orchestra Bild

Ein glanzvollerer Auftakt für die neue Spielzeit der Philharmonie Essen hätte kaum inszeniert werden können.

Bei der festlichen Saisoneröffnung im nahezu vollbesetzten Alfried Krupp Saal bewies das Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck, warum es zu den absoluten Spitzenorchestern der Welt gezählt wird.

Seit 2009 formt Manfred Horneck den unverkennbaren Klangkörper, und diese langjährige, tief vertraute Zusammenarbeit war in jeder Sekunde des Abends spürbar.

Den rasanten Einstieg machte John Adams' "Short Ride in a Fast Machine", das mit rhythmischer Präzision und packender Energie durch den Saal fegte.

Direkt im Anschluss brillierte der französische Pianist Alexandre Kantorow bei Sergej Rachmaninows anspruchsvoller "Rhapsodie über ein Thema von Paganini", op. 43. Kantorow, der bereits in der Vergangenheit für seine technische Perfektion und emotionale Reife gefeiert wurde, verschmolz regelrecht mit dem Orchester. Seine Interpretation balancierte meisterhaft zwischen virtuoser Rasanz und zarter Intimität.

Nach der Pause folgte der unbestrittene Höhepunkt des Konzertabends: Antonín Dvořáks berühmte Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 "Aus der Neuen Welt". Das Orchester, das schon zu seinen historischen Anfängen Legenden wie Richard Strauss anzog, entfaltete eine immense Klanggewalt. Honeck ließ die Brücken zwischen europäischer Tradition und amerikanischen Einflüssen scharf konturiert hervortreten.

Die sehnigen Streicherpassagen und die makellosen Bläsersoli erzeugten eine dichte Atmosphäre, die das Essener Publikum zu stehenden Ovationen hinriss. Ein meisterhafter Einstand für die Konzertsaison des Theaters und der Philharmonie Essen.